Dienstag, 3. Juni 2014

NaturArchitektur


Ich bin Manuel, ein Fotograf, der bei einem Spaziergang außergewöhnliche Unterkünfte entdeckt und fotografiert hat. Außerdem hatte ich die Gelegenheit, mit einigen der Nachwuchsarchitekten und Nachwuchsbaumeister persönlich zu sprechen und Informationen über die Häuser der Zukunft zu erfahren.
(Manuel, 11 Jahre alt)









Montag, 19. Mai 2014

Alles, was da kreucht und fleucht

Was die Bregenzerach so alles versteckt!
Köcherfliegenlarven, Eintagsfliegen und ihre Larven,
Libellenlarven...
und zuletzt einen Bockkäfer!
Der war nicht von kleinen Eltern!







Dienstag, 6. Mai 2014

Bahnschienenquiz

Wie lange lebt eine Eintagsfliege?
einen Tag lang oder nur einige Stunden

Und wie lange braucht die Eintagsfliegenlarve für ihre Entwicklung?
ein ganzes Jahr

Ist der Wasserskorpion wirklich ein Skorpion?
Nein, er ist eine Wanze.

Aber der Stachel?
Das ist kein Stachel, das ist sein Atemrohr.

Oh! Aha! Und woher haben die Schleienlöcher ihren Namen?
Von den Schleien. Das sind Fische, die mit Karpfen verwandt sind.

Und wie schnell seid ihr beim Jausenplatz?
Fort sind sie.......



Das Sandplatten-Klassenzimmer

Die 1c Klasse der VS Schendlingen hat heute
ihr Klassenzimmer auf die 20 Millionen Jahre
alten Sandsteinplatten in der Bregenzer Ach verlegt.
Die Kinder haben Papierschiffchen gebastelt.
Aber - oh! - was macht denn die Strömung damit?
Die Schiffchen tanzen im Kreis und Fluss aufwärts,
bis sie - aha! - endlich den Fluss hinab schaukeln.

Hm! Am liebsten hätte ich die schönen Schiffchen
wieder herausgefischt.








Samstag, 12. April 2014

Lesetag im Wald

Wir saßen im Wald und lasen aus Großmutters hundertjährigem Märchenbuch.
Jan stocherte während des Zuhörens andächtig mit einem Ast in der Erde. Dann besah er sich den Ast genaue: "Da ist ein Wurm herumgekrochen."
Wir legten das Märchenbuch weg und begannen in Jans Ast zu lesen:
Wer macht so eine Spur?

Und weiter lasen wir Spuren im Wald: Hier hatte ein Eichhörnchen mit seinen Zähnen eine Spur an einem Zapfen hinterlassen. Wir lasen aus einem welken Blatt den letzten Herbst und das Leben eines Baumes. Wir entzifferten das Alter einer Fichte.

Wir schlossen die Augen und lasen mit der Nase: Bärlauch, Harz, Weißtanne...
Und weiter ging's mit geschlossenen Augen, diesmal tastend mit den Händen: Rinde, Moos, Waldrebe...

"Schau, da sind richtige Zeilen auf diesem Blatt. Wie in einem Buch. Und da, die Knospe sieht aus wie ein Stift. Hm, ein Blatt und ein Stift dazu... wie ein Buch."
"Buche!"

"Birke!"

"Elefant!"

"Känguruh!"

Dass diese verflixten Kinder auch immer ihre Brille daheim vergessen!







Donnerstag, 10. April 2014

Mamabauch

"Und die Kinder sollen sich im Zelt so wohl fühlen wie ein Baby im Mutterleib."

(Jürgen-Thomas Ernst beim Entwurf des Märchenzeltes)


1) Zuallererst muss man so ein Zelt richtig kräftig durchschütteln.

















2) Dann wird es schön flach auf den Waldboden gelegt.

















2) Jetzt werden die Zeltstangen aufgelegt und festgebunden. Wer von euch kann Maschen binden?

















4) He! Hallo! Ich hab' ja noch gar nicht gesagt, dass ihr schon...!






















Hm... Ich bin sicher, er denkt sich schon wieder etwas Neues aus.

Montag, 31. März 2014

Die Bienenkönigin und das versteinerte Fahrrad

".... und dann kamen die drei Brüder zu einem großen, großen Schloss. Als sie aber den Pferdestall betraten, war es darin unheimlich still. Der Boden knarrte nicht. Er war hart. Das Stroh knisterte nicht. Es war hart. Hart wie Stein. Und die Pferde, ja, die machten keinen Mukser. Und da erkannten die Brüder, dass alles aus Stein war. Der Stall. Das Stroh. Die Pferde...."

"Ich krieg zu Ostern ein neues Fahrrad!"

"Oh! Gut, dass du das sagst. Denn im Stall stand auch ein Fahrrad. Aber die Fahrradklingel konnte man gar nicht bewegen und die Reifen waren gar nicht weich. Das ganze Fahrrad war aus....?"     "Stein!"

"Aber ich krieg das Fahrrad wirklich erst zu Ostern. Die Mama hat gesagt, ich muss noch warten!"


















Tja, inzwischen haben wir das gesamte Schloss samt Stall und Pferden und Fahrrad erlöst. Sogar die Fahrradklingel funktioniert. Aber bis Ostern ist es noch lang'!


Freitag, 28. März 2014

Es war einmal eine Königin...

Es war einmal eine Königin. Die liebte einen König und hätte ihm so gerne ihre allerliebsten Märchen erzählt. Aber der König hatte keine Zeit für sie. Da ward sie sehr traurig und suchte Rat bei Freunden. Die aber verspotteten sie: "Was weinst und klagst du? Du hast doch alle Schätze des Königreiches!"

Da ward ihr schwer ums Herz und sie zog fort. Neun Tage und neun Nächte lang ging sie über Berge und durch Täler. Am zehnten Tag aber kam sie in einen Wald. Dort begegnete sie einem kleinen Mädchen mit einem Zauberpilz, das sprach: "Ich kenne dich wohl und weiß um deinen Kummer. Du hast einen Wunsch frei." Die Königin überlegte nicht lange und wünschte sich, dass sie wieder glücklich sein könnte.

Da lächelte das Mädchen und der Königin wurde ganz warm ums Herz, und sie fühlte sich plötzlich frei und froh. Von jenem Tag an kamen viele kleine Prinzen und Prinzessinnen zu ihr in den Wald und sie erzählte ihnen ihre allerliebsten Märchen.




Montag, 24. März 2014

Im Wald eine Nuss! Und ein Frosch am Fluss!

Angelo, wer hat denn diese Walnuss geknackt?
Ein Eichhörnchen? Ja!

















Iiiiiii, ein Pferdeegel!
Und schon laufen die Mädchen kreischend davon!
Buhuuu!

















Gut getarnt hat sich der Grasfrosch.
Und den Laich hätten wir auch fast nicht entdeckt,
wenn Patrick nicht so gute Augen hätte.

















Ella hat ein Rindenschiff gebaut
und lässt es den Rhein hinunterfahren.
Auf Wiedersehen!

Samstag, 22. März 2014

Jorinde und Joringel bauen ein Vogelnest

Mit der Volksschule Kirchdorf aus Lustenau ging es in den Frühlingswald.



















Jorinde war fast so schön wie das Mädchen mit dem goldenen Haar auf meinem Schoß.

















Dann verließen sie das Zelt im Wald und bauten sich am Fluss ein Vogelnest.


















Am Ende aber hatte Jorinde einen unsagbaren Hunger und biss in ihr Butterbrot.